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Was ist Buchhaltung?

Unter Buchhaltung versteht man…

…die Buchführung eines Unternehmens oder einer Organisation.
… den Vorgang der Belegverarbeitung.
… die Abteilung, die für die Abwicklung der Buchführung zuständig ist.

Organisation der Buchhaltung

Je nach Grösse der Organisation kann es sinnvoll sein, die Buchhaltung in Teilbereiche zu untergliedern. Verbreitet ist die Aufteilung in:

Finanzbuchhaltung: Verbucht Vorgänge, die zur Bilanzierung und Gewinn- und Verlustrechnung nötig sind.
Debitorenbuchhaltung: Verarbeitet die Forderungen an Kunden.
Kreditorenbuchhaltung: Verarbeitet die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.
Anlagenbuchhaltung: Verwaltet Güter des Anlagevermögens.
Lohnbuchhaltung: Wickelt die Lohn- und Gehaltsabrechnungen ab.
Kostenrechnung: Steuert die Kostenpolitik.

Wozu braucht man Buchhaltung?

Die Buchhaltung ist die Grundlage der Rechnungslegung und damit der wichtigste Teilbereich des Rechnungswesens, da alle anderen Teilbereiche (z.B. Kostenrechnung oder Planrechnung) auf den Ist-Daten der Buchhaltung beruhen oder sie zumindest benötigen.

Oft wird der Fehler gemacht, den Abschluss der Buchhaltung mit dem Jahresabschluss gleichzusetzen. Dabei liefert die Buchhaltung zunächst nur das Zahlenwerk der so genannten Saldenbilanz I, die erst mit den sich aus dem Inventurbuch ergebenden Umbuchungen die Saldenbilanz II bildet. Aus dieser zweiten Saldenbilanz und allen anderen Pflichtunterlagen (in Deutschland z.B. der Anhang) besteht der Jahresabschluss, der seinerseits Hauptbestandteil der Rechnungslegung ist.

Unterschied zwischen einer einfachen und einer doppelten Buchhaltung

In der einfachen Bruchhaltung ist immer nur ein Konto von einem Vorfall betroffen. In der doppelten Buchhaltung müssen immer zwei Konten Betroffen sein.

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